Diaphenia


Diaphenia

Artikel-Nr.: 4025796018141

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Interpreten: Marie Luise Werneburg (Sopran), Elisabeth Champollion (Blockflöten), Frauke Hess (Gamben), Michael Freimuth (Laute), Cristian Peix (Klavier)
EAN: 4025796018141
CD, CD im Digipack, DDD, Gesamtspielzeit: 60:01
Label: Querstand

Englische Liebeslieder aus drei Jahrhunderten, jeweils Vertonungen des 17. und des 20./21. Jahrhunderts gegenüberstellend.
Enthält zwei Ersteinspielungen von Joby Talbot!

Werke von William Denis Browne, Francis Pilkington, Anonymus, Dominick Argento, Peter Warlock, Thomas Ford, William Corkine, Thomas Morley, Joby Talbot, Hubert Parry, Ernest John Moeran, Gerald Finzi, Benjamin Britten, Thomas Campion, Nicholas Lanier und Roger Quilter

In Vorbereitung auf dieses Album hat sich die Sopranistin Marie Luise Werneburg auf eine Forschungs- und Recherchereise durch das 17. und 20. Jahrhundert begeben – und sogar dazu inspirieren lassen, bei einem führenden britischen Komponisten des 21. Jahrhunderts zwei neue Stücke in Auftrag zu geben.
Die in Dresden geborene Spezialistin für Alte Musik hatte beiläufig das Buch eines Freundes über Lautenlieder des englischen Komponisten Francis Pilkington (1565–1638) durchgeblättert, als ihr plötzlich etwas auffiel. „Beim Umblättern einer Seite sah ich ‚Diaphenia‘ und dachte mir nur: Das kenne ich doch!“ Zufällig war ihr nämlich bereits die Vertonung dieses im Jahre 1600 in der Sammlung „England‘s Helicon“ veröffentlichten, von Henry Constable stammenden Gedichts von Dominick Argento aus dem Jahr 1957 bekannt (einer der „Six Elizabethan Songs“ des amerikanischen Komponisten). Sogleich war die Sängerin angetan von dem Gedanken, dass es eine Vertonung gab, die etwa 370 Jahre vorher entstanden war. Damit entstand die Idee für ein Projekt, das alte und neuere Vertonungen derselben Gedichte zusammenführt.
Die Stimmung dieses Gedichts war dann auch das Hauptkriterium für die Auswahl der anderen Lieder, die in das Programm aufgenommen werden sollten: Es sollte nur um optimistische Liebe gehen, die noch nicht durch Zweifel getrübt ist. Viele Faksimiles und Liederbücher mussten durchforstet werden, bevor das geeignete Repertoire zusammengestellt war. Das Programm repräsentiert so zwei goldene Zeitalter englischer Liedkunst, die in einem Jahrhunderte übergreifenden Dialog stehen. Die Lautenlieder aus dem 17. Jahrhundert von Thomas Morley, Francis Pilkington und William Corkine, Thomas Ford, Nicholas Lanier sowie auch von unbekannten Künstlern erklingen neben Liedern von Komponisten des 20. Jahrhunderts, die durch die Wiederentdeckung der Renaissancemusik inspiriert waren.
Dazu treten zwei Gedichte aus dem 17. Jahrhundert, für die sich keine Vertonungen des 20. Jahrhunderts finden ließen, in aktuellen Fassungen des in London geborenen Komponisten Joby Talbot, die speziell für das Projekt komponiert wurden und somit auf dieser CD ihre Ersteinspielung erleben.

Inhalt/Titel:

  • William Denis Browne: Diaphenia
  • Francis Pilkington: Diaphenia
  • Anonymus: This merry pleasant spring
  • Dominick Argento: Spring
  • Peter Warlock: There is a lady
  • Thomas Ford: There is a lady
  • William Corkine: Come live with me and be my love
  • Thomas Morley: O mistress mine
  • Thomas Morley: Mistress mine
  • William Corkine: Come live with me and be my love
  • Joby Talbot: Mistress mine
  • Hubert Parry: O mistress mine
  • Ernest John Moeran: Come live with me and be my love
  • Gerald Finzi: O mistress mine
  • Benjamin Britten: Diaphenia
  • Thomas Campion: Thou art not fair for all thy red and white
  • Thomas Morley: It was a lover and his lass
  • Nicholas Lanier: Thou art not fair for all thy red and white
  • Peter Warlock: It was a lover and his lass
  • Joby Talbot: Thou art not fair for all thy red and white
  • Roger Quilter: It was a lover and his lass
  • Francis Pilkington: Rest, sweet nymphs
  • Peter Warlock: Rest, sweet nymphs
  • William Denis Browne: To Gratiana dancing and singing
  • Dominick Argento: Diaphenia
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